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Wie geht´s uns denn heute!

Rezensionen

Lichtblick-newsletter:
Sie treffen den Nerv der Zeit – die 29 Autoren von "Wie geht´s uns denn heute!" – Sozialpsychiatrie zwischen alten Idealen und neuen Herausforderungen" aus dem Paranus Verlag. Die Herausgeber F. Bremer, H. Hansen und J. Blume verweisen auf die "kritische Bilanz" der Beiträge, bezeichnen sie als "offen und persönlich, resümierend und visionär". Das bunte Spektrum der Sichtweisen zu den Themen Psychiatriereform, Trialog, Sparzwang, Qualitätsmanagement, Machtkämpfe, Antistigmakampagne, Psychose-Seminare, Selbsthilfe, Pharmaindustrie...gleicht einer radikalen Aufräumaktion, von polemisch über streitbar bis sachlich geführt.

Lutz Debus in: Psychosoziale Umschau:
Dies ist ein typisches Paranus-Buch, vielstimmig beleuchtet es ein Thema, macht es so plastisch, vielgestaltig, widersprüchlich. Das Thema ist die aktuelle Befindlichkeit der Sozialpsychiatrie.
Schon zu Beginn des Buches drängt sich mir das Bild auf: Dem Patienten Sozialpsychiatrie geht es durchwachsen.

Asmus Finzen in: Psychiatrische Praxis:
Das Unternehmen von Fritz Bremer, Hartwig Hansen und Jürgen Blume, das ich im Planungsstadium über die Maßen skeptisch beurteilt hatte, ist gelungen. (...) Wie liest man ein Buch mit 22 Beiträgen? Ich gebe es zu, ich habe sie alle gelesen – zwischen Hamburg-Dammtor und Basel Badischer Bahnhof im ICE in sechseinhalb Stunden.

Anke Hinrichs in: Der Eppendorfer:
"Wie geht´s uns denn heute!" – ein Buch, das zurückblickt, bilanziert, fragt, aufregt, anregt – sucht, ohne fertige Antworten zu servieren. Zu ratlos wohl die Zeiten, in denen das reguläre Wissen der Wissenschaft schon lange hinterherhinkt, während die Realität von Kostendruck bestimmt wird und es vielerorts an Mut und Widerspruch mangelt. Der Band ist versammelter Widerspruch.

Hilde Schädle-Deininger in: Psychiatrische Pflege heute:
Ich empfehle das Buch allen, die die Psychiatrie-Reform miterlebt und/oder mitverfolgt haben oder daran interessiert sind, geschichtliche Wurzeln oder Zusammenhänge zu erfassen, oder für solche, die einfach spannende Geschichten aus ihrem Arbeitsbreich, der psychiatrischen Versorgung, lesen wollen.


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