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Sachbücher/Erfahrungen

Elisabeth Aebi / Luc Ciompi / Hartwig Hansen (Hg.)

Soteria im Gespräch

Über eine alternative Schizophreniebehandlung

ISBN 978-3-940636-26-3
192 Seiten
Preis 19,95 EUR
zzgl. Versandkosten, inkl. 7,00 % MWSt
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Erweiterte Neuausgabe 2013
 
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Über das Buch

Soteria (griechisch) heißt so viel wie Geborgenheit, Sicherheit, Befreiung.
Das Team um den Schweizer Professor Luc Ciompi wählte diesen Namen für sein wegweisendes Projekt einer alternativen Schizophreniebehandlung, das 1984 in Bern eröffnet wurde.
Es ist der pragmatische Versuch, junge Menschen in akuten psychotischen Entwicklungskrisen zu begleiten und in der Neuorientierung nach der Krise zu unterstützen – im Rahmen einer Wohngemeinschaft, mit möglichst wenig Medikamente und im ständigen Kontakt mit Angehörigen und Freunden.
Nach wie vor ist „Soteria im Gespräch“: In diesem ungewöhnlichen Buch über das ungewöhnliche Projekt kommen erstmals alle Beteiligten zu Wort – Betroffene, Angehörige und Professionelle.
Alle bewegt die Frage: Was brauchen Menschen in akuten Psychosen?

Drei neue Vorworte der Herausgeber und ein aktualisiertes Literaturverzeichnis erweitern diese Neuausgabe des 1993 erstmals erschienenen Klassikers.

Inhaltsverzeichnis

I-V Vorworte zu der Neuausgabe
8 Vorwort
10 Einleitung

Wie die Soteria entstand
14 „Es war wie im Märchen ...“
Ein Gespräch mit Luc Ciompi

Zum Konzept der therapeutischen Begleitung durch die Psychose
Elisabeth Aebi:
32 Wie wird begleitet?

Heidi Kronenberg:
41 Soteria-Tage
Eine ehemalige Betreuerin berichtet

Elisabeth Aebi und Thomas Derungs:
50 Von wem und wie wurde die Soteria genutzt?
Eine Übersicht und sechs Beispiele

Soteria von innen
64 „Gut war, wenn man einfach beieinander saß.“
Ein ehemaliger Bewohner berichtet

78 „Es ist wie ein schönes Bild, das Ruhe ausstrahlt ...“
Zwei ehemalige Bewohner berichten

84 „Ich habe das Gefühl, daß wir hier in der Soteria am meisten erfahren haben.“
Ein Gespräch mit Angehörigen

98 „Im weichen Zimmer wird irgendwie alles direkter.“
Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern

Acht Jahre Soteria Bern – zu den bisherigen Erfahrungen
Elisabeth Aebi:
128 Vom weichen Zimmer hinaus ins Leben
Von der Schwierigkeit, für jemanden hilfreich zu sein

Soteria von außen
142 „Ich habe große Achtung vor der Soteria ...“
Ein Gespräch mit dem Supervisor Hans-Rudolf Schneider

Hartwig Hansen:
152 Das weiche Zimmer und das weiche Denken
Hartwig Hansen und Klaus Nouvertne besuchen die Soteria

Klaus Nouvertne:
158 Warum gibt es nur eine Soteria?
Gesundheitspolitische Überlegungen

Christian Müller:
167 Soteria – nur ein Wunschtraum?

Schlußbetrachtungen
Luc Ciompi:
172 Auf dem Weg zu einer menschlicheren Schizophreniebehandlung

Anhang
Luc Ciompi:
180 Die bisherigen Forschungsresultate
185 Soteria in Literatur und Internet

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