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Wolf Wolfensberger

Der neue Genozid

an den Benachteiligten, Alten und Behinderten

├ťbersetzt aus dem Amerikanischen von Dr. Heidemarie Zscherpe und Peter Zscherpe

ISBN 3926278-16-1
140 Seiten
leider vergriffen  
 

Über das Buch

Prof. Wolfensberger lebt in den USA. Er gilt weltweit als der gro├če alte Mann des Kampfes um die Rechte der Menschen mit Behinderung.
In diesem Buch weist er darauf hin, da├č eine neue m├Ârderische und mordende Behindertenfeindlichkeit nicht nur droht, sondern insbesondere im Bereich der USA l├Ąngst akzeptiert, t├Ątig und wirksam ist.
Dieser "V├Âlkermord" richtet sich gegen alle, die das Ideal der k├Ârperlichen, seelischen und geistigen Vollkommenheit durch ihre Behinderung oder das Ideal des leidensfreien Lebens durch ihr Leiden beleidigen.
Wolfensberger beschreibt die vielf├Ąltigen direkten oder indirekten Methoden des Mordens.
Da die T├Ąter subjektiv nicht glauben, da├č sie Menschen t├Âten, beschreibt Wolfensberger ihr Handeln als "Totmachen".
Die m├Ârderischen Handlungsweisen sind nicht nur subtiler und teilweise heimlicher, sondern auch wesentlich perfekter und umfassender als die der Nationalsozialisten.

Insofern ist das Buch von Wolfensberger eine im schrecklichen Sinne ideale Best├Ątigung der Thesen von Klaus D├Ârners "T├Âdliches Mitleid" f├╝r den Bereich der USA und damit potentiell der gesamten westlichen Welt.

Inhaltsverzeichnis

Warum brauchen wir dieses Buch? (Klaus D├Ârner) ... 7
Vorwort ... 9
Einf├╝hrung ... 10
1. Totmachen als st├Ąndige menschlich-soziale M├Âglichkeit - allgemein und aktuell
Einleitung ... 12
Wie Menschen als abweichend definiert werden ... 14
Warum Gesellschaften abweichende Menschen "brauchen" ... 16
Allgemeine negative Erfahrungen entwerteter / abweichender Menschen ... 18
Allgemeine Direktheitsgrade des Totmachens entwerteter Menschen ... 20
Allgemeine Bedingungen f├╝r die Verordnung des Totmachens ... 23
Wertvorstellungen unserer Gesellschaft, die das Totmachen erleichtern ... 27
Besondere Entwicklungen unserer Gesellschaft, die das Totrnachen erleichtern ... 31
Risiko-Personen f├╝r das Totmachen in unserer Gesellschaft ... 35
2.Wie das Totmachen verheimlicht, maskiert und "entgiftet" wird Einleitung ... 37
Gr├╝nde f├╝r das Verheimlichen und "Entgiften" des Totmachens ... 38
Methoden der Entgiftung ... 39
a) Totmachen als Lebenssteigerung ... 39
b) Totmachen als Gotteswille ... 41
c) Totmachen ist kein T├Âten ... 46
d) Aufhebung der individuellen Verantwortung f├╝r das Totmachen ... 47
Schlu├čfolgerung ... 49
3. Wie kommen wir zur Wahrheit ├╝ber das Totmachen
Einleitung ... 51
Strategien zum Nachweis des Totmachens und seines Ausma├čes in der eigenen Gesellschaft ... 52
4. Totmachen auf der Skala von "inoffiziell" bis "offiziell" ... 56
5. Zuk├╝nftige Entwicklungsm├Âglichkeiten des Totmachens ... 71
6. ├ťberblick ├╝ber die Zahl der Opfer ... 73
Lebensr├Ąume - nach dem Todesrisiko ... 77
7. Warum Menschen Genozide in ihrer N├Ąhe ignorieren ... 79
8. Fr├╝chte des Totmachens ... 81
9. Meta-Gedanken zum Totmachen ... 85
10. Was tun? Welche innere Einstellung brauche ich, um das Richtige zu tun? ... 89
Handlungsschritte gegen das Totmachen ... 93
Schlu├čfolgerung ... 96
Literaturverzeichnis ... 97
Tabellen ... 100
Anhang: Richtlinien f├╝r Angeh├Ârige und Freunde von alten und behinderten Menschen zum Schutz w├Ąhrend einer Krankenhausbehandlung ... 110

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