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Ulrich Kemper, Gerhard Nübel (Hg.)

Mit den Schwächsten beginnen

Zum Menschenbild der Psychiatrie (Symposion zur Verabschiedung von Klaus Dörner aus Gütersloh)

ISBN 3-926278-33-1
138 Seiten, gebundenes Hardcover
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Über das Buch

Klaus Dörner hat wie kaum ein anderer, als Arzt und Sozialhistoriker, Analysen und Ideen geliefert, stets aber auch deren Umsetzung in die praktische Arbeit betrieben.
Ausgehend von seinem Grundlagenwerk "Bürger und Irre" (1968) war es für ihn konsequent, als Mitbegründer der sozialpsychiatrischen Reformbewegung und der Deutschen Gesellschaft für Soziale Psychiatrie (DGSP) den Weg aus der Universitätspsychiatrie in die "Anstalt" zu gehen, um dort Verantwortung für die De-Institutionalisierung zu übernehmen. Sein Engagement in der Aufarbeitung des Nationalsozialismus und sein Einsatz für die Entschädigung der Opfer setzt sich in der aktiven Teilnahme an der Diskussion über Sterbehilfe und "Bioethik" fort.

In der Vielfalt seines Schaffens findet sich ein gemeinsamer Nenner: "Ich habe bei meiner Arbeit mit den schwächsten, ältesten, hoffnungslosesten Menschen zu beginnen."

Unter dem so vorgegebenen Motto "Mit den Schwächsten beginnen - Zum Menschenbild der Psychiatrie" fand aus Anlaß seiner Verabschiedung als leitender Arzt der Westfälischen Klinik Gütersloh am 28.11.1996 ein Symposion statt, bei dem sich Freunde und Weggefährten von Klaus Dörner trafen. Angeregt durch die Begegnung mit seiner Person und seinem Werk wurde Rückblick und Ausschau gehalten.

In diesem Band werden die Vorträge der Chronologie des Symposions folgend wiedergegeben.

Inhaltsverzeichnis

Ulrich Kemper: Vorwort ... 7
Mark Richartz: Klaus Dörner - Sein Leben und Wirken als gelebter kategorischer Imperativ ... 11
Thomas Feld: Einführung zu Zygmunt Bauman ... 20
Zygmunt Bauman: Traum von Reinheit ... 24
Stefan Leder: Transformationsprozesse - und was weiter? ... 44
Christine Teller: Die Verdinglichung menschlicher Existenz ... 50
Karl Beine: Krankentötungen in Kliniken und Heimen ... 59
Erich Wulff: Gesellschaftliche Veränderungsperspektiven und psychiatrischer Reformeifer ... 76
Hilde Schädle-Deininger: Psychiatrische Pflege im Wandel ... 85
Asmus Finzen: Das Ende der Anstalt. Und dann? ... 102
Ursula Plog: S t ö r u n g - Zum Psychiatriebegriff in "Irren ist menschlich" ... 119
Biographische Notizen ... 133
Danksagung des Krisendienstes ... 136

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