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Außergewöhnlich: Väterglück

Rezensionen

Die ZDF-Sendung "Sonntags" stellte die Väter und das Buch in einem Beitrag vor. Hier ist der Link:
http://sonntags.zdf.de/ZDFde/inhalt/14/0,1872,7243438,00.html

KIDS Aktuell:
„Für alle Väter außergewöhnlicher Kinder, die mit ihrer bedingungslosen Liebe den kleinen Unterschied in dieser Welt ausmachen.“
Das ist der Einstieg in einen Bildband, bei dem einem das Herz aufgeht, mit tollen Kindern – ob groß, ob klein oder noch eingehüllt in Mamas Bauch – und stolzen Vätern, mit einer Freude und Lebendigkeit, die ansteckt. Die Bücher von Conny Wenk sind wirklichaußergewöhnlich mit ihren wunderschönen Fotos.
Allen Eltern sollte dieses Buch gleich mit der Diagnose ausgehändigt werden und auch Freunden und Verwandten und allen anderen, damit die alten Vorstellungen sofort über Bord geworfen werden können. Der Arbeitskreis Down-Syndrom hatte diese Idee, und der Bildband wurde – ebenso wie das erste Buch – unterstützt von vielen Förderern an Arztpraxen und Kliniken verteilt.

Jimena Salloch in: Echo der Frau:
Foto für Foto ein Gewinn – Conny Wenk verfasste ein fröhliches Buch über Kinder mit Down-Syndrom. ... Die Aufnahmen sprühen nur so vor Lebensfreude, die zu Herzen geht.

Fünf-Sterne-Rezensionen auf amazon.de:

Wow-Effekt
Ich habe diese Buch gekauft, ohne ein Kind mit Trisomie 21 zu haben, sondern für den Fall, dass ich irgendwann einmal Vater eines Kindes mit T21 sein könntet. Ich kannte mich bis dato wenig mit diesem Thema aus aber die pure Freude die bei den Erzählungen der Väter entgegenschwappt ist schon beeindruckend und macht enorm Freude beim Lesen. Für mich ist diese Art der Erzählung sehr beeindruckend, daher ein großes Kompliment an die Autorin. Über Kurzgeschichten geht dieses Buch nicht hinaus, wer also wissenschaftliche Aufklärung sucht, sollte ein andere Buch (zusätzlich!) kaufen.

Tolle Fortsetzung
Von Sandra Hegermann
Ja, wer Conny und ihren Frohsinn kennt, wird auch den Nachfolger von Außergewöhnlich lieben. Auch in diesem Buch erfährt man, dass der Alltag nicht immer einfach ist mit einem "Sonnenschein", das auch diese Familien, vor den gleichen Problemen stehen, wie mit Kindern ohne Handicap. Dieses Mal aus Sicht der Väter. Die Brandbreite von lustig, schön, traurig bis hin zu spannend, wird auch in diesem Buch ausgefüllt.

Ein schönes und außergewöhnliches Buch!
Von Gretzel, Lutz
Gefällt mir sehr gut ich möchte noch mehr davon! Es ist immer wieder schön unserem Besuch dieses Buch zu zeigen!

Einfach nur real und ermunternd
Ein schönes Buch, das uns nach der bereits in der Schwangerschaft erhaltenen Diagnose Down-Syndrom gezeigt hat, dass das Leben mit einem behinderten Kind zwar vielleicht eine etwas andere als die geplante Richtung nimmt (schön, die darin abgedruckte Holland-Parabel), aber deswegen kein bisschen schlechter werden wird - im Gegenteil! Und jetzt, nachdem unser Kleiner auf der Welt ist, bestätigt sich dies eindrucksvoll - mit gerade einmal einem halben Jahr hat er bereits jedes Herz erobert, ist immer fröhlich und das ausgeglichenste Baby, das ich je gesehen habe. Ich hoffe, Conny Wenk kann mit ihrem Engagement das ein oder andere werdende Elternpaar dazu bewegen, ihrem Down-Syndrom-Kind das Leben und sich selbst ein erfüllteres Leben zu schenken (leider entscheiden sich ja immer noch ca. 96% für eine Abtreibung, wenn sie die Diagnose Down-Syndrom in der Schwangerschaft erhalten).

Herzergreifen und wunderschön
Von B. Scharrer "Jens Wilbert" (Trier)
Ich bin selber Vater eines kleinen Sohnes mit Trisomie 21 und kann dieses Buch allen Vätern (ob betroffen oder nicht) empfehlen.
Es treibt einem schon manches Mal die Tränen in die Augen, aber viel mehr bringt es einen zum lachen da es nun wirklich, von Männern für Männer Geschrieben zu sein scheint.
Was natürlich nicht heisst, dass Frauen es nicht lesen sollten, ganz im Gegenteil!
Ich habe auch das erste Aussergewöhnlich gelesen, dass natürlich auch sehr schön ist, aber dieses Buch ist WIRKLICH für Männer geschrieben.
Also: kaufen!!!!!!

Außergewöhnlich schön!!
Von M. Theiss "Luina" (Freistadt, A)
Liebe Conny,
ich möchte Dir hier auf diesem Weg einfach herzlichst zu diesem tollen Projekt gratulieren!!
Dein erstes Buch "Außergewöhnlich" erzählte die Geschichten der Frauen und Mütter mit ihren besonderen Kindern und hat mir in der ersten Zeit nach der Geburt unserer Luisa (Down-Syndrom) sehr geholfen. Nun kommen die Geschichten der Väter mit all ihren Gefühlen und Erfahrungen.
Dazu die wunderschönen Aufnahmen die einen sehr zu Herzen gehen!!
Ich finde es auch sehr gut das diesmal eine Familie Teil des Buches ist, die ein Baby mit Down-Syndrom erwarten. Eine Familie die nach anfänglichem Zögern das Leben des Kindes bejaht ...
Ich sage nur: "Kaufen, sehen, lesen, fühlen....!!" DANKE!!
LG Nina

Ein wunderbares Buch, wunderbare Fotos, wunderbare Texte: (K)ein Wunder :)
Ein wunderschönes Buch!!
Hervorragende Bilder mit beeindruckenden und liebevollen Texten, die anregen zum Nachdenken, Lachen, Weinen, Glücklichsein ...
Einfach ein Buch, das die volle Bandbreite abdeckt:
was zum ANSCHAUEN, was zum LESEN, was zum NACHDENKEN ...
Ein Buch, das Freude macht und auch Ängste nimmt!!!

Menschen der "Aktion Mensch":
Eine Hommage an das Leben ist das neu erschienene Buch "Außergewöhnlich: Väterglück" von Conny Wenk. ... Ergänzt werden die Aufnahmen von Texten der Väter, in denen sie über ihr Kind und ihr gemeinsames Leben schreiben. Es sind Geschichten glücklicher Väter. ...

Edda Neitz in: Die Mitarbeiterin - Frauen gestalten Kirche und Gesellschaft:
Der Fotoband hat mittlerweile schon den Ruf eines lebendigen Lehrbuches für alle, die Kinder mit und ohne Down-Syndrom begleiten. - Ein Buch zum Nachdenken, Lachen und Weinen.

Petra Dinse in: Gemeinsam leben:
Dies ist in meinen Augen wie kaum ein anderes Buch ein Mut-mach-Buch! Mut zu machen zum Leben mit einem Kind, das mit Down-Syndrom geboren wurde. (...) Es ist ein wunderbares Buch, das sicher genauso ein breites Echo finden wird wie sein Vorgänger.

Offene Spielräume:
Eine Hommage ans Leben in Wort und Bild, für Herz und Verstand ... Geschichten glücklicher Väter, die sich und ihre außergewöhnlichen Kinder vorstellen und Leserin und Leser gleichermaßen berühren.

www.schwanger-info.de von der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung:
Für fast alle werdenden Eltern ist die Nachricht, dass ihr Kind anders ist als erwartet, ein Schock. Die Diagnose „Down Syndrom“ hinterlässt die meisten Eltern bestürzt, verzagt und mit der Sorge, ob und wie das Leben mit einem behinderten Kind überhaupt zu meistern ist.
Die 17 Väter der Kinder mit Down Syndrom, die ihre Geschichte im Buch „Außergewöhnlich: Väterglück“ erzählen, haben Angst vor Leid und Ausgrenzung erlebt und den Verlust von Freude und Glück im Leben befürchtet. Die Diagnose bedeutete für alle Väter einen schmerzlichen Prozess des Abschieds von ihren Fantasien und Erwartungen. Sie forderte eine Neuorientierung ihrer Werte und Ziele. In Conny Wenks Foto- und Erzählband geben sie mit großer Ehrlichkeit Einblick in ihre Ängste und Zweifel und den manchmal schweren Weg bis zu der Entscheidung für ihr Kind.
In kleinen Alltagsgeschichten erzählen die Väter vom Leben mit ihren ungewöhnlichen Kindern, von Belastungen und Druck, aber auch von großem Glück, Zuneigung und Liebe. Durch ihre Kinder haben sie vieles gelernt, was vorher nur einen geringen Platz in ihrem Leben hatte: Zum Beispiel Langsamkeit als menschliches Maß, Geduld, Herzlichkeit und Feinfühligkeit, die ohne Sprache auskommt. Dass ihre Geschichten gut enden, hat mit der besonderen Liebenswürdigkeit und Lebensfreude ihrer Kinder zu tun, die ihnen einen anderen, eben „außergewöhnlichen“ Blick auf das Leben eröffnet haben. Dieser zeigt sich auch in den eindrucksvollen Porträtfotos der Väter und Kinder.

frühe Kindheit:
"Außergewöhnlich: Väterglück" zeigt nicht die Unterschiede, sondern die Gemeinsamkeiten. Und da spielt es eben keine Rolle, ob der Papa Agenturchef, Automechaniker oder Zahnarzt ist. ... Vereint werden alle Kinder in diesem Buch durch zwei Gemeinsamkeiten. Die unwichtige davon: ein dreimal vorhandenes 21. Chromosom. Die viel wichtigere dagegen: Stolze und glückliche Väter, die sie in und durch ihr Leben begleiten. Und das ist dann auch die Erkenntnis, die "Außergewöhnlich: Väterglück" dem Leser vermitteln möchte. Dass nämlich Charme und Charakter deutlich schwerer wiegen als bloß Chromosomen.

i-Punkt, ABA Fachverband Offene Arbeit mit Kindern und Jugendlichen e.V.:
Eine Hommage ans Leben in Wort und Bild, für Herz und Verstand, das ist „Außergewöhnlich: Väterglück – Kinder mit Down-Syndrom und ihre Väter“ von Conny Wenk, die selbst Mutter einer Tochter mit Down-Syndrom ist. „Den wichtigsten Anstoß für dieses Buch aber gaben mir all die Väter selbst, die mir mit ihren Zuschriften begeistert ihr Glück, ihr Väterglück, gezeigt haben“, so Conny Wenk in der Einführung. (...) Das Buch bietet sich auch für Fachleute zur Lektüre - und zum Entspannen (sic!) – an. Mit Hilfe der wunderbaren Fotos darf man sich auch mal zurücklehnen und sich – ohne den üblichen Druck von Theorien – einem Thema nähern, das oft als „problembelastet“ präsentiert wird. Die inzwischen von Deutschland ratifizierte UN-Konvention für Menschen mit Behinderungen kann ein weiterer Grund sein, sich auf durchaus positive Weise mit dem Inhalt zu befassen.

Dorothea Wolf-Stiegemeyer in: Behinderte Menschen:
22mal begegnen dem Leser glückliche, bereichernde Beziehungen zwischen Vätern und ihren mit Down-Syndrom diagnostizierten Kindern in Wort und Bild. Gemeinsam ist allen Vätern, dass sie ihre Kinder mit Down-Syndrom lieben und doch gleichen sich ihre Berichte nicht. Jeder hat seinen eigenen, individuellen Fokus. Die Geschichten erzählen von gelebter Liebe, von der Verarbeitung der Diagnose, Alltagserlebnissen, einer Geburtstagsfeier oder auch von dem besonderen Bezug zu Italien. Behinderung wird nicht beschönigt, sondern einfach und natürlich ins Leben integriert. Das Down-Syndrom steht nicht im Vordergrund, sondern die Beziehung zwischen Vater und Kind. ... Zum Lesen, Betrachten, Nachdenken oder einfach zum Mit-Glücklich-Sein.

Christian Beuker auf: www.vaeter-netz.de:
Ein außergewöhnlicher Vater-Kind-Fotoband, der es in sich hat. Männer kommen zu Wort, die aus ihrem Leben mit ihrer neuen Situation als Vater mit einem Kind mit Down-Syndrom berichten. Dieses Buch macht nicht nur Vätern Mut. Die Bilder und kleinen Geschichten von den ersten Reaktionen auf die Diagnose, gemeinsame schwierige und beglückende Alltagserlebnisse bis hin zu den Zeichen der Stärke und Ermutigung sind so sensibel und ehrlich geschrieben, wie sie sonst selten zu lesen sind.
Ein hervorragender Bildband mit deutlichen Bekenntnissen zur Vaterschaft.

Norbert Paul in: eldoradio:
Das Buch ist in zweierlei Hinsicht bemerkenswert. Erstens rückt es die so häufig unbeachteten Väter in den Mittelpunkt, auch wenn es inzwischen positive Entwicklungen in dieser Richtung gibt. Viel ungewöhnlicher ist aber, dass dieses Buch einen positiven Blick auf die sogenannten behinderten Kinder wirft. ...
Es macht viel Spaß, die Porträts der so unterschiedlichen Menschen zu lesen, und das Buch vermittelt dazu noch sehr viel Erkenntnis über das Leben. Darüber hinaus ist es - ohne es zu wollen - ein Debattenbeitrag zum Thema pränatale Diagnostik.
Wenn ich es nicht gerne selbst behalten würde, würde ich es sofort weiterverschenken: Dieses Lehrbuch übers Leben, das gar keins sein will und doch mehr sagt als manche philosophische Abhandlung ...

Prof. Dr. Marianne Schrader in: Ärztin - Zeitschrift des deutschen Ärztinnenbundes:
Das Vater-Kind-Glück wird jeweils ergänzt von einer Serie treffender, vor Lebenslust sprühender Fotos. Sie illustrieren die von einem Vater geforderte "Neudefinition von Glück". "Unsere Tochter hat uns gezeigt, was Liebe, Lebensfreude, Sorge, Tapferkeit und innigste Verbundenheit bedeutet."
Als besonders bittere Erfahrung wird die Vermittlung der Diagnose Trisomie 21 durch die ärztlich Betreuenden mehrfach beschrieben: Die Aufklärung wird von vielen als traumatisierend erlebt. Ein Appell an alle Ärztinnen und Ärzte, sich den Betroffenen mit Einfühlsamkeit zuzuwenden und dennoch über alle möglichen schicksalhaft auftretenden komplexen Probleme, die sich beim Down-Syndrom einstellen können, aufzuklären.
Das vorliegende Buch kann dazu einen grundlegend wichtigen Beitrag leisten.

Marianne Broglie auf: www.skg-forum.de (Schulkindergärten):
Der Autorin Conny Wenk ist mit diesem Buch ein ausgesprochen schöner Bildband über erlebtes Glück von Vätern gelungen.
Es sind außergewöhnliche Väter: Sie haben alle ein Kind mit Down-Syndrom. Es sind bewegende Bilder, teils schwarz-weiß, teils in Farbe.
Und sie zeigen deutlich, welch wunderbar intensive, fröhliche Momente Vater und Kind gemeinsam verbringen.
Doch auch die 22 Väter kommen zu Wort. Mit viel Liebe haben sie ihre Gedanken aufgeschrieben und geben dem Leser das Gefühl, ein wenig an ihrem Leben teilhaben zu können.
Das Buch strahlt sehr viel Lebensfreude aus und empfiehlt sich besonders für Eltern, die ein Kind mit dem Down-Syndrom bekommen haben oder erwarten.
Den Pädagogen unter uns, die tagtäglich mit diesen Kindern zu tun haben, wird "das Herz aufgehen", wenn sie lesen, mit wie viel Liebe und Engagement die Väter über ihre Kinder schreiben.
Fazit: Ein hervorragendes Buch über das Leben mit einem außergewöhnlichen Kind.
Sehr empfehlenswert!

Miriam Schultze in: Kreuzer - Das Leipzig Magazin:
Die Bilder der Pforzheimer Fotografin sprechen für sich. Man sieht quietschvergnügte, wundervolle Kinder, die mit ihren Vätern im Park und am Strand herumtoben, Geburtstagskerzen ausblasen und in Papas Arm kuscheln. Eben ganz normale Kinder an der Seite von glücklichen und stolzen Vätern, die ihre Vaterrolle ernst nehmen. Wenks Bildband ist ein längst überfälliges Buch.

M. Theiss auf amazon.de
Außergewöhnlich schön!!
Liebe Conny,
ich möchte Dir hier auf diesem Weg einfach herzlichst zu diesem tollen Projekt gratulieren!!
Dein erstes Buch "Außergewöhnlich" erzählte die Geschichten der Frauen und Mütter mit ihren besonderen Kindern und hat mir in der ersten Zeit nach der Geburt unserer Luisa (Down-Syndrom) sehr geholfen. Nun kommen die Geschichten der Väter mit all ihren Gefühlen und Erfahrungen.
Dazu die wunderschönen Aufnahmen, die einen sehr zu Herzen gehen!!
Ich finde es auch sehr gut, dass diesmal eine Familie Teil des Buches ist, die ein Baby mit Down-Syndrom erwarten. Eine Familie, die nach anfänglichem Zögern das Leben des Kindes bejaht.....
Ich sage nur: "Kaufen, sehen, lesen, fühlen....!!" DANKE!!
LG Nina

Papas Liebling
erschienen in der Stuttgarter Zeitung vom 20.5.2008
Die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk hat 22 Väter von Kindern mit Down-Syndrom fotografiert. Ihre Bilder zeigen: Elternglück schert sich nicht um die Zahl der Chromosomen.
Ins Innere von Mamas Bauch sieht nur der Ultraschall. Nicht immer erscheint dann das erhoffte Bild auf dem Monitor, die Eltern bemerken es vielleicht an den nachdenklichen Blicken des Arztes. Und meistens ist dann die Sorge erst einmal größer als die Vorfreude. Man kann aber einen ganz anderen Blick auf ein ungeborenes Kind werfen. Von dem kleinen Eddy gibt es ein solches Bild – auch wenn man auf der Fotografie nur seine schwangere Mutter und den Vater sieht, der ihr zärtlich über den Bauch streicht.
Eddy ist ein echter Glückspilz. Das verrät dieses Bild. Er hat das Nadelöhr der Pränataldiagnostik passiert, die besagte, dass er ein Chromosom mehr hat als die meisten anderen Kinder. Mehr als 90 Prozent aller Kinder in Eddys Situation nehmen diese Hürde nicht. Eddy ist ein Kind mit Downsyndrom. Das 21. Chromosom hat er dreimal.

Frech und ungekünstelt
Eddy lebt in Leipzig. Im August wird er zwei Jahre alt. Er war das erste Kind, das die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk zusammen mit seinem Vater für ihren neuen Bildband fotografiert hat. In ihrem ersten Buch zeigte die 41-Jährige Fotografien munterer Kinder und ihrer lebenslustiger Mütter. Manchmal musste man zweimal hinschauen, um zu bemerken, dass auf den Bildern Kinder mit Down-Syndrom zu sehen waren. So frech und ungekünstelt ist der Blick auf die Kinder. In den Texten zu den Bildern haben die Mütter vom Leben mit einem Downkind berichtet.
Vielen Paaren, die in den letzten Jahren mit der Diagnose Trisomie 21 konfrontiert waren, hat dieses Buch Mut gemacht. Das sagen die vielen Emails, die immer noch täglich bei Conny Wenk eintrudeln. Ihr Buch wird inzwischen von vielen Beratungsstellen und Krankenhäusern an Eltern weiter gegeben. Als sie selbst vor sechs Jahren Mutter wurde, hätte Conny Wenk ein solches Buch gebraucht. Einen Mutmacher, in dem nicht von mongoloider Idiotie, möglichen Herzfehlern oder der Notwendigkeit von Krankengymnastik die Rede ist. Ihr Töchterchen Juliana gab den Anstoß, die Heiterkeit und Neugierde, die von den meisten Downkindern ausgeht, zu zeigen. Die Fotografin will einen Perspektivenwechsel – und liefert eifrig Bildmaterial dafür.

Viel Spaß mit den Kindern
Auch Eddys Eltern fiel das Buch mit den fröhlichen Bildern in die Hände. So kam das Paar aus Sachsen auf die Idee, sich in Stuttgart zu melden. Conny Wenk spukte schon lange der Gedanke im Kopf herum, auch Väter zu zeigen. Sie hatte viele Zuschriften von Männern bekommen – "wir leisten doch auch einiges", so der Tenor. "Ich wollte mein Versprechen einlösen", sagt die Fotografin. Eddys Vater, Peter Mörbitz, war sofort bereit mitzumachen. Eine Woche vor dem errechneten Geburtstermin organisierte eine völlig euphorische Fotografin in aller Eile die Betreuung für ihre zwei Kinder und fuhr nach Leipzig. Conny Wenk fotografierte, und Peter Mörbitz schrieb dazu auf, was ihn bewegt: "Ich lasse jetzt die Dinge einfach auf mich zukommen und freue mich auf den neuen Nachwuchs. Ich glaube, wir werden mit unserem zweiten Kind eine größere Gelassenheit und Toleranz für unser weiteres Leben erlangen und eine Menge Spaß haben."
Die 22 Väter, die in dem Buch zu Wort kommen, scheinen tatsächlich eine Menge Spaß mit ihren Kindern zu haben. Das bestätigt auch Rainer Kollberg. Er ist einer von den vielen Vätern, die nie vor sieben Uhr abends heimkommen. Da ist nicht mehr viel Zeit für die konsequente Erziehung. Die Kollbergs haben deshalb die Aufgaben verteilt: "Ich bin für den Spaß zuständig", sagt der 39-Jährige. Und so albert der Abend-und-Wochenendpapa mit seinem vierjährigen Sohn Tim für das Buch auch vor dem Kameraobjektiv herum. Bei den Kollbergs geht's immer recht umtriebig zu. Tim ist ein Sandwichkind. Er buhlt mit der sechsjährigen Lena und der einjährigen Lilly um die Aufmerksamkeit seiner Eltern.

Charme und Schmuseattacken
Bei der Fotosession ist der Spaßpapa sichtlich einmal mehr dem Charme und den Schmuseattacken seines Sohnes erlegen. "Am Anfang haben wir uns oft gefragt, warum haben ausgerechnet wir ein behindertes Kind bekommen? Heute wissen wir es: Weil wir die Richtigen dafür waren. Für uns ist Tim nicht sonderbar, sondern wunderbar", heißt es in dem Bildband. Dieser Zauber mache für ihn die Momente wieder wett, in denen es Tim nicht so gut geht, sagt Rainer Kollberg.

"Tim ist nicht sonderbar, sondern wunderbar", sagt Rainer Kollberg, der Vater des Vierjährigen.
"Daddy’s Favorite" – Papas Liebling – steht auf Tims rotem T-Shirt, das er für den Fototermin angezogen hat. Der Humangenetiker Wolfgang Henn, der das Nachwort zu "Väterglück" geschrieben hat, attestiert Tim denn auch die "siegessicherste ,Euch-zeig-ich's-Unterlippe' seit Peer Steinbrück zum ersten Mal die CD mit dem Steuerdaten aus Liechtenstein in den Händen gehalten hat". Für ihn erzählen die Fotos von Conny Wenk von "der sturmerprobten Gelassenheit des Wissens, zueinander zu gehören". Die Ausgelassenheit und der Schalk wirken wohl ansteckend auf die Betrachter.
Eine Wesensveränderung hat Rainer Kollberg an sich bemerkt. Eigentlich macht er ja ungern viel Aufhebens um sich. Aber wenn man hartnäckig nachfragt, dann gibt er zu, dass er früher schon eher ein Vertreter der Marke "kaltschnäuzig" gewesen sei. "Heute sehe ich die Welt mit anderen Augen, schaue über den Tellerrand und bin sozialer."

Eine Zuversicht, die Berge versetzt
Bei manchen Vätern hat die Idee zu dem Buch ungeahnte Energien freigesetzt. "Es gab Männer, die haben sich spontan mit ihrer Familie in den Zug gesetzt, sind acht Stunden nach Stuttgart gefahren, um sich hier fotografieren zu lassen", sagt Conny Wenk. Burkhard Bretter war einer dieser Väter. Er kam aus Graz angereist und tollte mit Söhnchen Vince, damals elf Monate alt, durch den Stuttgarter Schlosspark. "Dieser kleine Bengel übertrifft einfach immer wieder all unsere Erwartungen und trotzt den stereotypen Beschreibungen, denen man als Eltern eines Kindes mit Down-Syndrom zuhauf begegnet", schreibt er. "Wir werden uns gemeinsam anseilen und nach oben kommen, auch wenn es vorerst nur die Übungswände in der Klettertherapie sind. Wer weiß, was wir noch alles zuwege bringen. Nichts ist unmöglich." So viel Zuversicht versetzt Berge. Kein Wunder, dass Vincent Zuhause nur noch Prince Vince heißt.
Dennis aus Bielefeld ist mittlerweile kein kleiner Prinz mehr, sondern ein selbstbewusster junger Mann und ein Filmfreak. "Wir leben seit 22 Jahren mit ihm und somit ist das Thema Down-Syndrom mittlerweile längts nicht mehr der Gesprächsstoff Nummer eins", schreibt sein Vater Kurt Lawrenz. Dennis sagt: "Down-Syndrom? Damit habe ich nichts zu tun. Das habe ich abgelegt."
Ein Vorreiter in Sachen Gleichbehandlung ist, allerdings eher unfreiwillig, das für Dennis zuständige Kreiswehrersatzamt gewesen. Eines Tages bekam der junge Mann nämlich die Aufforderung zur Musterung für die Bundeswehr. Ein Telefonat reichte nicht aus, um die Beamten davon zu überzeugen, dass die Idee vom Gefreiten Dennis ein bisschen zu verwegen war. Erst als er medizinische Gutachten und den Schwerbehindertenausweis seines Sohnes vorlegte, konnte Kurt Lawrenz die Behörde überzeugen. "Zugegeben, die Vorstellung, dass mein Sohn seinen Wehrdienst hätte leisten können, hat mir schon gefallen", sagt sein Vater. Zum Glück gehört eben immer auch ein Quäntchen Stolz.
Bei der Buchpräsentation wird Dennis, der Älteste in dem Buch, Eddy, Tim, Vince und die anderen kennenlernen. Auch die Mütter, die Väter und die Geschwister werden da sein. Für den nächsten Bildband wären dann eigentlich die Brüder und Schwestern an der Reihe.
Hilke Lorenz

"Jeder Mensch hat etwas Schönes"
AK Down-Syndrom präsentiert Bildband "Außergewöhnlich: Väterglück"
erschienen im Stuttgarter Wochenblatt
Im Treffpunkt Rotebühlplatz wurde jetzt der Fortsetzungsband des ersten Buches "Außergewöhnlich" präsentiert. Darin hat die Stuttgarter Fotografin Conny Wenk 15 Kinder mit Down-Syndrom und ihre Mütter porträtiert. Jetzt sind die Väter dran – in Wort und Bild.
Charme und Charakter statt bloß Chromosomen. Das ist das Motto, unter dem die Fotografin Conny Wenk das gemeinsame Glück von Vätern und Kindern mit ihrer Kamera einfängt. "Außergewöhnlich: Väterglück" ist kein "normaler" Bildband, der das Leben von Eltern und Kindern einfängt. Denn es zeigt Kinder mit der Diagnose Down-Syndrom. "Aktuell entscheiden sich etwa 90 Prozent aller Eltern, die von der Diagnose Down-Syndrom vor der Geburt erfahren, für einen Schwangerschaftsabbruch", weiß Rita Lawrenz vom Arbeitskreis Down-Syndrom. Gerade vor diesem Hintergrund freuen sich Lawrenz und Wenk, dass fünf der 17 porträtierten Väter bereits vor der Geburt von der Diagnose wussten und sich dennoch für ihr Kind entschieden.
In diesem Bildband stehen nicht Diagnosen und Therapien im Vordergrund, statt dessen zeigt der Bildband das gemeinsame Glück von Kindern mit Down-Syndrom und ihren Vätern. Vereint werden alle diese Kinder durch zwei Gemeinsamkeiten. Die Unwichtige davon: ein dreimal vorhandenes 21. Chromosom. Die viel Wichtigere dagegen: Stolze und glückliche Väter, die sie in und durch ihr Leben begleiten. "Ich möchte mit meinen Bildern zeigen, wie glücklich diese Kinder sind und wie viel Glück sie für ihre Familien bedeuten", sagt Conny Wenk. "Die Shootings haben allen riesengroßen Spaß gemacht, dafür haben schon alleine unsere Kinder gesorgt." Auch die Zusammenarbeit mit Herausgeber und Verleger war einfach klasse.
Alles Menschen mit viel Herzblut. Das war sehr motivierend", berichtet sie von den Aufnahmen für das Buch. Wenk selbst hat für ihre Tochter Juliana die Diagnose Trisomie 21 erhalten. "Juliana ist inzwischen sechs Jahre alt und das Beste, was mir jemals passieren konnte. Sie hat mein Leben unbeschreiblich bereichert und mir für so viele Dinge die Augen geöffnet. Durch sie hat der Begriff Schönheit für mich eine ganz neue Bedeutung bekommen. Denn jeder Mensch hat etwas Schönes – etwas Schönes, das man nur sehen kann, wenn man seine Augen und sein Herz öffnet." Diese Meinung teilen auch die Väter, die in dem Buch zu Wort kommen und ihre Gedanken zu Papier gebracht haben. Wie etwa Sven. Er ist mit seinem Sohn Frederik auf einigen Bilder vertreten.
Er beschreibt den Moment der Geburt seines Sohnes Frederik so: "Und da kommt er auch schon – mit einem extra Chromosom im Gepäck! Die Diagnose wirft mich aus meiner vertrauten Selbstverständlichkeit und ich bin natürlich enttäuscht darüber, was mir das Schicksal hier plötzlich auferlegt hat. In der folgenden Woche wird mir langsam bewusst, dass der kleine Mann mein Sohn ist und ich hier Verantwortung zeigen will." Joe hat nicht von Anfang an gewusst, das sein Sohn Serge das Down-Syndrom hat: "Serge war schon sechs Monate alt, als das Down-Syndrom bei ihm festgestellt wurde. Ich erinnere mich noch an den Anruf meiner Frau aus dem Krankenhaus. Meine Einstellung, meine Gefühle zu ihm haben sich nicht geändert, ich liebe ihn unendlich.
Sein Umgang mit uns ist so lebendig und gefühlvoll, dass man ihm einfach nicht böse sein kann. Ich kann mir ein Leben ohne ihn nicht mehr vorstellen." Conny Wenk wünscht sich, dass die Menschen ihre Vorurteile abbauen und ihre Berührungsängste gegenüber dem Down-Syndrom verlieren. "Das möchte ich mit meinen Bildern erreichen. Ich möchte zeigen, dass unsere Kinder sich nicht groß von anderen Kindern unterscheiden." So solle man das Down-Syndrom nicht als etwas sehen, dass man ausschließen und vermeiden muss, sondern als etwas, dass die Vielfalt des Lebens durchaus bereichern kann.
Andrea Rothfuß

Detlef Rüsch auf amazon.de:
Be-Ziehung in außergewöhnlicher Ein-Dru(e)ck(e)-Qualität!
Dieser Bildband mit den sehr verschiedenen kleinen Geschichten und Erzählungen rund um das Leben von Vätern mit Kindern mit Down-Syndrom ist außergewöhnlich. Er tabuisiert nicht, sondern zeigt das facettenreiche Leben auf, was sich so vehement ändern kann, wenn man die Nachricht oder Gewissheit erhält, dass das Kind die Trisomie 21 hat.
Bleibt man zunächst bei den Fotografien, so wird hier eine außergewöhnliche Lebendigkeit deutlich. Conny Wenk fotografiert in differenzierten Weisen, wobei sie gerne licht- und sonnendurchflutete Naturhintergründe bevorzugt. Dennoch haben die Bilder nichts von gestellten Hochzeitsbildern, sondern wirken ausstrahlend und mitnehmend. Gerade die Fotofolgen, die rasch hintereinander gemacht wurden, faszinieren; ebenso auch die schwarz-weißen Bilder, welche die farbigen Aufnahmen dadurch noch einmal besonders unterstreichen. Der Gesichtspunkt der Geschwisterschaft tritt noch einmal besonders bei der Story von Michael, Laura und Lisa auf. Die beiden Töchter sind Zwillingsschwestern, wobei die eine das Down-Syndrom hat, die andere nicht.
Bei den einzelnen Geschichten wird der Bogen von der vorgeburtlichen Diagnostik bis hin zur einsetzenden Pubertät gespannt. Mädchen und Jungen werden gleichermaßen berücksichtigt. Ebenso hat Conny Wenk auch Familien mit Migrationshintergrund und Pfege- bzw. Adoptiveltern für ihr Buch berücksichtigt.
Die Geschichten selber greifen vor allen Dingen die Alltagsgeschehnisse auf, lassen aber auch den oftmals vorkommenden Schock um die Behinderung des Kindes nicht außen vor. Die einzelnen Erlebnisse malen den Alltag nicht rosa-rot, sondern vermögen den Regenbogenfarbenreichtum auszufüllen. Hier wird also nicht schwarz-weiß gemalt, sondern die Ausdruckskraft der Farbenvielfalt in den Vordergrund gestellt.
Weder werden die Belastungen einseitig hervorgehoben, noch werden sie heruntergespielt. Vielmehr zeigen die Väter: das Leben mit Kindern mit Down-Syndrom ist vielseitig machbar und außergewöhnlich!
Das Buch zieht einen in den Bann und vermag auszudrücken, wie viel Druck auf Väter lasten kann und wie viel Entlastung aber auch möglich ist.
Die Qualität und Vielfalt der Erzählungen und der Fotos ist eindrucksvoll!
Ein Buch für alle, die Stärkung suchen, die Menschsein und Mitmenschlichkeit in den Vordergrund stellen möchten, und ein idealer Geschenkband für Väter (und Mütter), die Ermutigung brauchen, und alle, die dem Leben mit und ohne Behinderung mehr als eine Chance geben wollen.


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