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Brückenschlag Band 18, 2002

Rezensionen

Dr. med. Mabuse:
Ein spannender und liebevoll gestalteter Band mit vielen Anregungen auf 247 Seiten.

Andreas Manteufel in: systhema:
Für mich, der ich zum ersten Mal eine Ausgabe des "Brückenschlags" in Händen halte, ein rundum gelungenes Werk. Angenehmes Buchformat, klares Druckbild und farbige Kunstdrucke in hervorragender Wiedergabe machen es schon äußerlich attraktiv. (...) Brückenschlag gibt, ohne jede Fachdiskussion, dem künstlerischen Ausdruck subjektiver Erfahrungen Raum – nicht mehr und nicht weniger. Und weil das selten genug ist, ist das sehr viel.
Trotz der zum Stöbern einladenden Aneinanderreihung kurzer Texte, Gedichte und Bilder empfehle ich, größere Strecken am Stück zu lesen. Dann eröffnen sich Zusammenhänge zwischen den klug zusammengestellten kleinen Werken und im Zusammenklang bekommt man auch einen atmosphärischen Eindruck des Rahmenthemas "Beziehungsweisen", ein Thema, das ja wahrhaftig nicht auf Psychiatrisches beschränkt ist.
Die Lektüre macht Lust, mehr auf die unverstellte, von fachtheoretischem Ballast freie Sprache der Psychiatrie zu hören, also auf die allzu menschlichen Erfahrungen der Beteiligten, die ja letztlich auch meine eigenen sind!

Anja Wedershoven in: Soziale Psychiatrie:
18 Jahre Brückenschlag: Die Herausgeber nehmen die "Volljährigkeit" zum Anlass, einen kurzen Rückblick auf die Entwicklung und die vielen (positiven) Veränderungen der Sozialpsychiatrie voranzustellen. Der Brückenschlag ist ein Teil dieser Entwicklung und hat mit der Verbindung von Psychiatrie und Literatur/Kunst von Psychiatrie-Erfahrenen und Psychiatrie-Profis ein "langjährig gewachsenes, außerordentlich verzweigtes Beziehungsgeflecht" hervorgebracht. Damit hat sich das Anliegen, das die InitiatorInnen des Brückenschlags vor 18 Jahren hatten, in vielerlei Hinsicht erfüllt.
"Beziehungsweisen": Auch der neue Brückenschlag liefert wieder so viele anregende, aufregende, traurige und schöne texte, Gedichte, Bilder ..., dass ich sie als Rezensentin hier nicht alle erwähnenkann.


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